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Rückblick & Werk Katalog 2019

11/02/2020
von Manuel 'Manuello' Süess
Rückblick & Werk Katalog 2019 | ART by MANUEL SÜESS

 

2019 nahm Manuel nach fast einem Jahr Pause, in welcher er seinen zweiten Roman schrieb und veröffentlichte, wieder Pinsel und Malspachtel zur Hand und schuf Werke seiner Arbeitsreihen Tanzen, Vögel und abstrakte Emotionen. Letztere ist dabei eine Rückbesinnung zu den Anfängen seines künstlerischen Schaffens. Nach Jahren ohne rein abstrakte Werke beschloss er, diese wieder in sein Programm aufzunehmen. Eine neue Arbeitsreihe bedeutet jedoch oftmals auch das Ende für eine alte. So stellte er seine Pferde Reihe ein.

Neben seinem Kunstschaffen absolvierte Manuel 2019 Semester vier und fünf seines Studiums BSc in Business Administration an der Hochschule Luzern. Daneben evaluierte er im zweiten Halbjahr auch die Geschäftsfelder seines Kunstateliers und beschloss diese zu straffen und den Fokus der Arbeit für sein Kunstatelier wieder vermehrt auf den ursprünglichen Kernbereich, das Kunstschaffen, zu legen und seine beiden separat geführten Kunst Blog Magazine per Sommer 2020 einzustellen.

2019 malte Manuel Süess 17 Gemälde. Seine Kunstwerke wurden in seiner Atelierausstellung in seinem Kunstatelier interessierten Besuchern und Kunden präsentiert.

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Neue Zahlungsmethoden

03/02/2020
von Manuel 'Manuello' Süess
Neue Zahlungsmethoden | Neu akzeptierte Karten

 

Seit diesem Monat kann in meinem Kunstatelier neu auch mit Maestro- und Kreditkarten bezahlt werden.

Dank meinem neuen SumUp Kartenterminal werden Sie somit Ihren nächsten Einkauf in meinem Kunstatelier noch einfacher bezahlen können.

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Wort+Bild=Werk | 2012-2014

27/01/2020
von Manuel 'Manuello' Süess
Wort+Bild=Werk | 2012-2014 | ART by MANUEL SÜESS

Die Wort+Bild=Werk Reihe entstand 2012 als eine Weiterentwicklung meiner abstrakten emotionalen Gemälde. Meine vorgängigen Ausstellungen und die Medienberichterstattung über Kunst lieferten die Inspiration zur Entwicklung dieser Arbeiten.

Sowohl an Ausstellungen als auch in Medienberichten werden Kunstwerke oftmals ohne ihren Kontext präsentiert. Meines Erachtens ist aber der Kontext, die Aussage des Künstlers und die Bedeutung eines Kunstwerkes für das Verständnis des Werkes genauso wichtig, wie das Werk selbst. An vielen Ausstellungen werden oftmals nur die Namen der Gemälde auf kleine Schildchen geschrieben und neben den Gemälden an die Wand geklebt. Das nervte mich. Daraus entstand die Idee zur Wort+Bild=Werk Reihe.

Ich entschloss mich als erstes die Bedeutung des Werkes auf das Holz (2012) oder die Leinwand (2013-2014) zu schreiben. Danach malte ich das Bild darüber. Dabei schaute ich, dass ein Teil des Textes sichtbar bleibt, um den Betrachter neugierig zu machen, was dort wohl geschrieben stehen könnte. Zudem sollte so auch aufgezeigt werden, dass hinter meinen Kunstwerken mehr steckt als nur die auf den ersten Blick sichtbare Farbe.

Meine Bilder der Arbeitsreihe Wort+Bild=Werk wurden an einigen Ausstellungen präsentiert. Darunter in Basel, Meilen und in Wien. Aus der Wort+Bild=Werk Reihe entstanden 2013 meine ersten Tanzmalereien und wurden im 2014 durch diese fliessend abgelöst.

Einladung zum offenen Atelier | 14. & 15. Februar 2020

13/01/2020
von Manuel 'Manuello' Süess
Einladung zum offenen Atelier | 14. & 15. Februar 2020

Zum ersten Mal seit meinem Umzug von Rheinfelden nach Horw öffnet mein Kunstatelier seine Türen. Sie sind am 14. & 15. Februar 2020 herzlich eingeladen zwischen 14:00 und 19:00 Uhr auf einen Besuch reinzuschauen.

Offene Ateliers bieten Kunstinteressierten die Chance Künstler und ihre Arbeit in ungezwungener Atmosphäre kennenzulernen. Dabei liegt der Fokus nicht auf Verkauf, sondern auf dem persönlichen Kontakt zwischen Künstler und kunstinteressierten Besuchern.

Bei meinem offenen Atelier am 14. & 15. Februar 2020 gibt es kein Veranstaltungsprogramm, angedacht ist, dass Gäste verteilt über die Zeit eintreffen und die Gelegenheit nutzen, die Atelierausstellung zu Besichtigen und einige Worte zu wechseln. Für Kaffee, Tee, Mineral und den einten oder anderen hausgemachten Snack wird gesorgt.

Ich freue mich auf Ihren Besuch.

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Die Erdnuss (2013)

06/01/2020
von Manuel 'Manuello' Süess
Die Erdnuss (2013) | ART by MANUEL SÜESS

Die Inspiration für meine beiden Bilder Nr. 641 Die Erdnuss (2013) und Nr. 605 abstrakter Apfel (2013) stammt von Cézanne. Im Frühjahr 2013 hatte ich die Chance meine letzten Zivildiensttage im Museum Langmatt in Baden zu leisten. Das Museum Langmatt ist ein Museum für impressionistische Kunst. Tagein, tagaus kam ich bei meiner Arbeit für das Museum an einer kleinen Vitrine vorbei, mit noch kleinen Apfelstilleben von Cézanne. Jedes einzelne davon von (noch) höherem Wert als mein ganzes künstlerisches Werk.

Aus diesen Begegnungen mit den Werken von Cézanne entstand die Idee ebenfalls ein, zwei Stillleben zu malen. Doch sollten es keine impressionistischen, sondern abstrakte sein. Und natürlich von grosser Grösse, so dass sie einmal noch viel mehr Wert sein könnten als ihre kleinen Inspirationsbrüderchen. Später lernte ich, dass die Grösse zumindest in der Kunst nur eine untergeordnete Rolle spielt. Viel wichtiger ist, ob einem die Emotionen gefallen, welche man beim Betrachten eines Kunstwerkes wahrnimmt.

Als erstes entstand 2013 mein abstrakter Apfel. Er ist mit Acryl auf eine Leinwand von 100x100cm Grösse gemalt und wird von einem kleinen, hungrigen Wurm neugierig betrachtet. Dieses Bild war Teil meiner zweiten Ausstellung in Wien. Etwas später entstand mein zweites, oben abgebildetes, abstrakte Stillleben «Die Erdnuss». Sie liegt knusprig und gemütlich auf einer goldigen und blauen Kommode und freut sich darauf vom Betrachter mit den Augen verspeist zu werden. Gemalt habe ich sie ebenfalls mit Acryl auf einer Leinwand von 100x70cm Grösse. Sie wurde 2014 im Rahmen meiner Ausstellung in Meilen der Öffentlichkeit präsentiert.

Beide Werke sind Teil meiner Arbeitsreihe «Wort+Bild=Werk», welche ich hier in einem kommenden Beitrag näher vorstellen werde.

Innere Stärke (2011)

16/12/2019
von Manuel 'Manuello' Süess
Innere Stärke (2011) | Manuel Süess

Mein Bild Nr. 345 innere Stärke (2011) war eines meiner fünf Bilder für die Shanghai art fair 2011. Kurz darauf, im Jahr 2012, wurde es ausserdem in meiner Einzelausstellung «Emotions» in Wien der Öffentlichkeit präsentiert.

Dieses Gemälde malte ich mit Acrylfarben auf eine zwei Centimeter starke Bambusholzplatte im Format von 120x90cm. Es wiegt ca. 20kg und ist sehr stabil, so stand und kniete ich teilweise direkt auf dem Bild während ich es malte. Zusätzlich habe ich es auf der Rückseite mit Aluminiumprofilen als Aufhängung ausgestattet, die das Kunstwerk etwas von der Wand abheben und je nach Blickwinkel der Eindruck entsteht, als ob es vor der Wand schweben würde. Als grosses und schweres Gemälde benötigt es jedoch auch einen entsprechend grossen Raum, um seine volle Wirkung zu entfalten. Am besten wirkt das Bild auf den Betrachter, wenn er oder sie es aus einer gewissen Distanz betrachten kann.

Wie sich aus dem Werktitel erkennen lässt, ist das Thema dieses Kunstwerkes innere Stärke. Eine gewisse innere Stärke wird von uns allen benötigt, um die Prüfungen des alltäglichen Lebens zu bestehen. Sie hilft zudem in schwierigen Situationen und auch nach Misserfolgen, um sich selbst wieder aufzubauen und vom Boden zu erheben. Es ist aber auch nicht falsch, sich hin und wieder von Dritten helfen zu lassen.

Abstrakte Emotionen | 2019

09/12/2019
von Manuel 'Manuello' Süess
Abstrakte Emotionen | 2019 | ART by MANUEL SÜESS

Mit meiner neuen Arbeitsreihe «Abstrakte Emotionen» feiern die rein abstrakten, expressionistischen Kunstwerke ihre Rückkehr in mein Kunstschaffen. Lange bevor ich mich als Künstler selbständig machte und noch lange bevor ich mir überhaupt Gedanken zur Gliederung meiner Arbeiten machte, bildeten die abstrakten, expressionistischen Werke den Kern meines künstlerischen Wirkens.

Meine ersten abstrakten Werke schuf ich, wie wahrscheinlich jeder von uns, bereits als süsses kleines Baby und sei es nur mit Schokolade im eigenen Gesicht. Betrachtet man meine nummerierten Arbeiten, begannen die abstrakten Kunstwerke 2009 mit dem Bild Nummer 6 direkt nach meinen Mosaiken. Damals und bis ins Jahr 2012 malte ich vorwiegend auf Holz. Zeitweise verwendete ich jedes Holzstück, dass mir unter die Finger kam, im Keller oder Estrich fand oder das ich aus dem Abschnittstapel im Baumarkt günstig erwerben konnte. So entstanden 2009, neben in etwa ebenso viel geschriebenen Stellenbewerbungen, über 200 abstrakte Kunstwerke auf Holz.

Später, nach Gründung meines eigenen Kunstunternehmens, gliederte ich meine Werke in Arbeitsreihen. Die Arbeitsreihe «Emotionen» wurde dabei zum Sammelbecken aller rein abstrakten emotionalen Werke. Doch nicht nur. Die Gemälde dieser Arbeitsserie wurden auch an vielen Ausstellungen gezeigt, von der Schweiz über Wien bis hin zu Shanghai. Mit dem Wechsel auf Leinwand im Jahr 2013 traten sie jedoch in den Hintergrund und wurden von meiner Arbeitsreihe «Wort+Bild=Werk» abgelöst, deren Kunstwerke ebenfalls international an Ausstellungen zu sehen waren.

Meine abstrakten, expressionistischen Kunstwerke kehren zurück.

2019 war soweit. Während einem knappen Jahr Malpause überdachte ich nicht nur die Entwicklung meiner Tanzbilder, sondern stellte auch fest, was mir in meinem Kunstschaffen immer mehr fehlte, nämlich die ungezähmte, wilde, emotionale Experimentierfreude meiner frühen abstrakten, emotionalen Kunstwerke. Und wie es mit starken Emotionen so ist, drücken diese nicht nur positive Gedanke aus, sondern können diese auch ganz tiefgründige Bedeutungen und Hintergründe haben.

Hoffnung (2019)

02/12/2019
von Manuel 'Manuello' Süess
Hoffnung (2019) | Manuel Süess

Mein Bild Nr. 826 Hoffnung zeigt den immerwährenden emotionalen Zweikampf der Hoffnung auf und des Strebens nach einer besseren Zukunft mit den Ranken, Dornen und Widerständen des alltäglichen Lebens.

Während der Glücksritter im Zentrum des Bildes alles versucht, um sein Leben in den Griff zu kriegen und ein stabiles Fundament für seine Zukunft aufzubauen, wird er von den aus schwarzer Strukturpaste auf die Leinwand modellierten Ranken und Dornen attackiert und zurückgehalten. Doch die daraus resultierenden Kratzer und Wunden können einen kampferprobten Ritter wie ihn nicht aufhalten, seine Hoffnung auf ein besseres Morgen ist zu gross und sein inneres Licht nahezu unzerstörbar.

Das Gemälde Hoffnung (2019) begründet meine neue Arbeitsreihe «abstrakte Emotionen», welche meine 2013 aufgegebene Arbeitsreihe «Emotionen» wiederaufnimmt und als rein abstrakte Werkreihe mein Schaffen komplettiert.

Gartengestalten

25/11/2019
von Manuel 'Manuello' Süess
Gartengestalten | Manuel Süess | 2019

Meine Gartengestalten trotzen tapfer dem Schnee. Betrachten ihren verschneiten Tannenbaum. Doch halt, noch hat es noch nicht bis in die tiefen Breiten hinuntergeschneit. Das Foto ist schon einige Monate alt. Aufgenommen habe ich es im vergangenen Winter. Im Frühjahr 2019.

Meine Gartengestalten sind zwei Baumskulpturen, die ich nebenbei in meiner Freizeit erstellt habe. Ursprünglich waren sie zwei Lorbeerbäume, zwei von vielen, die ich nach meinem Einzug gefällt habe. Ich kümmere mich auch um den Garten bei meiner Wohnung und meinem Atelier und habe dabei von den Besitzern einige Freiheiten erhalten.

Die meisten der mit einer Handsäge gefällten Lorbeerbäume, mir gefallen Lorbeer nicht, habe ich in Cheminée gerechte Stücke gesägt, doch von zweien gefiel mir die Aststruktur, so habe ich sie behalten. Lange wusste ich nur, dass ich aus den Bäumen etwas machen will, doch nicht was. Das was wurde klar als ich sie spontan einmal umdrehte und auf die Stämme auf Äste stellte.

Ich trat einen Schritt zurück und erblickte in ihnen meine Gartengestalten. Noch galt es einige Äste einzukürzen und andere ganz zu entfernen. Doch nach und nach erhielten sie ihre endgültige Form. Der Herr mit dem Besen wollte aber ein modischeres Kleid, so schnitzte ich Schritt für Schritt sein neues Gewand aus dem Holz. Der Hut, den er hier auf dem Foto trägt, ist inzwischen auseinandergefallen und so hat er auf Empfehlung seiner Partnerin neu dasselbe Modell wie sie gewählt.

Die beiden beleben nun schon seit über einem Jahr meinen Garten und helfen bei der anfallenden Arbeit mit. So sagen sie. Dennoch muss ich meist trotzdem selbst die Blumen tränken und das Laub zusammenrechen. Zu müde vom Unkrautjäten, monieren sie.

Babykauz

18/11/2019
von Manuel 'Manuello' Süess
Babykauz | ART by MANUEL SÜESS

Der liebe kleine Babykauz von 2009 ist eines meiner liebsten und teuersten Gemälde. Dieses Kunstwerk begründete auch meine Bilderkategorie «Babykauz & Friends», deren Werke allesamt eine spezielle Bedeutung für mich haben und entsprechend teuer im Verkauf angeboten werden. Wer eines dieser Gemälde kaufen will, muss den geforderten Preis von zwanzigtausend Schweizerfranken bezahlen können, ansonsten behalte ich es lieber für mich :).

Babykauz war eines meiner ersten Vögel Gemälde und entstand, als das Kunstschaffen für mich noch ein Hobby war. Gemalt habe ich ihn in Mixed-Media mit Strukturpaste und blauer Acryllackfarbe auf einer Sperrholzplatte. Ja, tatsächlich mit Acryllack und nicht mit klassischer Künstleracrylfarbe. Acryllack wird sonst auch verwendet um Möbel, Vorhangaufhängungen, Gartenzäune oder andere Holzelemente zu malen. 2009 malte ich damit die grosse Mehrheit meiner Bilder und experimentierte dabei mit den verschiedensten Materialien und Motiven. Das Spezielle an Babykauz ist, dass die kleine Eule selbst mehrheitlich nicht gemalt wurde, sondern nur der blaue Hintergrund ergänzt mit blauen Tupfern, um seinen Federn eine Struktur zu geben. Die weisse Farbe von Babykauzes Federkleid entsteht durch die zwischen dem Blau durchscheinende weisse Grundierung.

Babykauz wurde bereits von vielen Atelierbesuchern bewundert. In Rheinfelden war er lange an prominenter Stelle aufgehängt. Als sie seinen Preis hörten, konnten sie seinen Wert meist sogleich verstehen, so friedlich und liebreizend wie er da auf seinem Aste sitzt und den Betrachter mit seinem niedlichen Blick selbst neugierig betrachtet.